Waldspaziergang

Wenn morgens früh der Tag anbricht,
schreite ich auf des Waldes Pfad.
Erlebniswelt im Sommerlicht,
die ich ungern verlassen mag.

Sonnenlicht stiehlt sich durch Zweige,
malt Schattenbilder auf den Weg.
ein laues Lüftchen weht heute,
durch Blätter ein Rascheln geht.

Vögel zwitschern, Tauben gurren,
das Rotwild äst am Waldesrand.
In Gräsern Insekten surren,
Eichhörnchen seine Beute fand.

Welch ein Schrei durchdringt die Stille,
des Eichelhähers greller Ruf,
im Grase erwacht die Grille,
das Rudel flieht auf schnellem Huf.

Der Specht klopft an des Baumes Rinde,
sammelt Futter für seine Brut.
Maden, Käfer für das Kinde
dem kranken Baume tut es gut.

Ameisen rennen vor mir her,
errichten einen neuen Staat.
Ungezählte im großen Heer -
so arbeiten sie Tag für Tag.

Wie schön ist dies Refugium,
die grüne Lunge der Natur.
Der Wald und ich ein Circulum;
ich wandle gern in seiner Spur.

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